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Veröffentlicht am von The Undertaker

Schulmädchen-Report - Teil 1 & 3 auf Liste B umgetragen (Update)

BPjM sieht strafrechtliche Relevanz in zwei Teilen der Reihe

Von der 13-teiligen Schulmädchen-Report-Reihe landeten fast alle Filme in den 80er Jahren auf dem Index. Nur Teil 11 - Probieren geht über studieren (1977) und Teil 12 - Wenn das die Mammi wüsste (1978) waren nie indiziert.

Und während Teil 2, Teil 8 und Teil 13 zwischen 2001 und 2006 vorzeitig von der Liste der jugendgefährdenden Medien gestrichen und von der FSK ab 16 Jahren freigegeben wurden, gab es für die restlichen Filme nach Ablauf der 25-Jahresfrist in den Jahren 2006 und 2007 stets die Folgeindizierungen auf Liste A.

Den ersten Film Schulmädchen-Report - Was Eltern nicht für möglich halten (1970) und Schulmädchen-Report Teil 3 - Was Eltern nicht mal ahnen (1972) traf es nun ganz hart. Denn elf bzw. 12 Jahre nach der Folgeindizierung hat die BPjM beide Titel plötzlich auf Liste B umgetragen. Wie genau es dazu kam, haben wir bei der BPjM angefragt und hoffen hier bald eine Ergänzung nachzureichen.

Update 11:35 Uhr

Auf Nachfrage bei der BPjM teilte man uns mit, dass zu beiden Filmen ein Listenstreichungsantrag einging. In der Prüfung kam das 3er-Gremium zu der Einschätzung, dass Teil 1 den Tatbestand der Jugendpornografie und Teil 3 der Kinder- und Jugendpornografie erfülle. Die Einschätzung des 3er-Gremiums, dass die beiden Filme nunmehr als strafrechtlich relevant anzusehen sind, beruht auf der Erweiterung des Pornografiebegriffs für Kinder- und Jugendpornografie im StGB aus dem Jahr 2015.

Quelle: BPjM
Mehr zu:

Schulmädchen-Report - Was Eltern nicht für möglich halten

(OT: Schulmädchen-Report, 1970)
Schnittberichte:
Meldung:
Mehr zu:

Schulmädchen-Report, 3. Teil - Was Eltern nicht mal ahnen

(OT: Schulmädchen-Report, 3. Teil, 1972)
Schnittbericht:

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Kommentare

29.11.2018 10:21 Uhr - Kaiser Soze
2x
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Über Geschmack kann man streiten, Zensur hingegen ist immer zum Kotzen!

Aber mal ehrlich, wenn ich mir den Schnittbericht (http://secondarysummary.com/schnittbericht.php?ID=4195) von Teil 1 zw. der FSK 16 Fassung (!) und der ungekürzten Fassung ansehe, sollen dies wirklich Szenen sein, die so hart sind, dass der Film im Gegensatz zu etwa "Irreversibel" (2002) nicht zumindest eine 18er Freigabe erhalten könnte?! Traurig und beschämend!

29.11.2018 10:29 Uhr - Jack Bauer
1x
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Besser spät als nie. ;-)

29.11.2018 10:31 Uhr - fidezi
5x
Wenn die beiden Filme nunmehr auf Listenteil B geführt werden sieht die BPjM nicht nur eine (schwere) Jugendgefährdung sondern sogar eine strafrechtliche Relevanz. Das entsprechende Medium müsste gemäß § 18 Absatz 2 Nr. 2 JuSchG einen Inhalt haben der unter die Tatbestände § 86, § 130, § 130a, § 131, § 184a, § 184b oder § 184c des Strafgesetzbuches fällt.
Bei diesen Filmen dürften Primär § 184a StGB ("Gewaltpornographie") und vor allem der Anfang 2015 verschärfte § 184c StGB (Verbreitung, Erwerb und Besitz von Jugendpornographischen Schriften) relevant sein.
Insbesondere erfasst § 184c Absatz 1 Nr. 2 StGB auch Schriften die (lediglich) ein wirklichkeitsnahes Geschehen schildern. Es kommt also nicht auf das tatsächliche Alter der Darsteller an sondern auf das Alter das sich aus der Schrift und ihrem Gesamtzusammenhang ergibt. Ich kenne nun die gesamte Filmreihe lediglich aus den Schnittberichten dieser Seite aber dort scheint es ja so zu seien das in einigen Abschnitten berichtete wird die interviewten Personen seien erst 15 oder 14 Jahre alt.
Es würden sich natürlich noch weitere rechtliche Fragen anschließen z.B ob es sich bei den Filmen um eine pornographische Schrift handelt.

Interessant wäre vor allem noch die Frage ob die Umtragung aufgrund einer Einschätzung der BPjM erfolgte oder ein Fall nach § 18 Absatz 5 JuSchG vorliegt und ein Gericht dies rechtskräftig Festgestellt hat.

29.11.2018 11:20 Uhr - Sinclair
1x
Allein der Titel Schulmädchenreport kann nach neuer Gesetzeslage einen Verstoss gegen die Verbreitung von Kinderpornographischem Material sein.
Es wird hierbei impliziert, daß die Mädchen nicht Volljährig sind.
Völlig egal wie alt diese aussehen.
Der Gesetzgeber hat hiermit wiederrum bewiesen, daß so manche Gesetzesänderungen nicht wirklich durchdacht sind.
Eine Jungendgefährdung in der heutigen Zeit kann ich bei den alten Kammellen wirklich nicht mehr erkennen. Die führen in ihrer gespielten Ernsthaftigkeit doch eher zu Lachsalven.

29.11.2018 11:33 Uhr - Thomi
4x
Ja, ihr Süßen, das ist wahrscheinlich die Folge aus den Gesetzesänderungen, die in letzter Zeit auch viele japanische Videospiele und Animes betreffen. Damals hieß es hier in jedem zweiten Kommentar "Ja, richtig so, wer will das schon sehen" und jetzt betrifft es auch die erfolgreichste deutsche Filmreihe und einen der erfolgreichsten deutschen Kinofilme (Teil 1) überhaupt. Herzlichen Glückwunsch. Da wird definitiv noch mehr kommen. ich finde es eine Frechheit - Fiktion, egal in welcher Form, sollte je nach Altersangemessenheit frei zugänglich sein. Wenn man Filme wie The House that Jack built freigibt, muss sowas hier locker durchkommen. Zumindest mit einer FSK 18.

29.11.2018 11:35 Uhr - Thomi
1x
29.11.2018 11:20 Uhr schrieb Sinclair
Allein der Titel Schulmädchenreport kann nach neuer Gesetzeslage einen Verstoss gegen die Verbreitung von Kinderpornographischem Material sein.
Es wird hierbei impliziert, daß die Mädchen nicht Volljährig sind.
Völlig egal wie alt diese aussehen.
Der Gesetzgeber hat hiermit wiederrum bewiesen, daß so manche Gesetzesänderungen nicht wirklich durchdacht sind.
Eine Jungendgefährdung in der heutigen Zeit kann ich bei den alten Kammellen wirklich nicht mehr erkennen. Die führen in ihrer gespielten Ernsthaftigkeit doch eher zu Lachsalven.


Dann kannst du 90 Prozent aller Animes einstampfen. Ich denke nicht, dass das der Grund sein wird. Außerdem kannst du mit 18 auch noch ein Schulmädchen sein. ;)

29.11.2018 11:37 Uhr - Oberstarzt
2x
Ich vermute es hängt mit einer höheren Sensibilität und strengeren Sichtweise, vor allem durch die Boulevard- und Sozialenmedien immer wieder reißerisch ins Feld geführt, auf sog. "Kinderpornographie"- und "Kinderschänder"-Thematig zusammen.

Die Diskussion bzgl. dieser Thematik, die häufig hysterisch und diffamierend geführt wird, hinterlässt auch Spuren bei Politikern, die die Gesetzeslage entsprechend dem Mainstream anpassen (Novellierung des §177 StGB - nein, nicht der 131er :-) ), Richter und Beamte müssen sich dann danach richten.

Das zeigten bereits ähnlich gelagerte Indizierungen in jüngerer Vergangenheit bei Filmen, die vorher keine Probleme hatten.

Ich bin mal gespannt, wann Oswal Kolles Aufklärungsfilme der liberalen 70er drankommen. Die könnte der heute so nicht mehr drehen.

29.11.2018 11:43 Uhr - Odessa-James
3x
Wirklich schön gestört unsere Zensurbehörde! Der Film ist inzwischen 48 Jahre auf dem Markt!

29.11.2018 11:49 Uhr - Roughale
2x
Die neu angestrebte Prüderie wird den Afden gefallen und den ganzen hohlbirnigen Mitläufern...

Hier wär aber wirklich mal eine schriftliche Begründung hilfreich, um die Entscheidung nachvollziehen zu können.

29.11.2018 11:58 Uhr - Thomi
2x
Nach dem UPDATE:

Da haben wir's. Die Gesetzesänderung wird hierzulande eine Menge zerstören.

29.11.2018 12:24 Uhr - redvega389
2x
Die BPjM macht sich mal wieder mehr als lächerlich Armes Deutschland der Film ist fast ein halbes Jahrhundert alt solche Entscheidungen sind schon des längeren ein Witz seitens der BPjM.

29.11.2018 12:34 Uhr - Roughale
1x
Nach dem Update: Dann müsste ja sogar der Besitz strafbar sein, oder gilt das erst, wenn der Film wegen KiPo beschlagnahmt wird? Wenn das Schule macht, soweit meine Erinnerung reicht, liefen Minderjährige, wenn überhaupt, da doch nur nackt rum, wenn das schon Strafbestand ist, dann gibt es bald keine tschechischen oder schwedischen Kinderfilme mehr... Lächerlich!

29.11.2018 12:44 Uhr - Laughing Vampire
2x
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Willkommen in der Regression. Jetzt wird das zerstört, was in Deutschland tatsächlich mal fortschrittlich war.

29.11.2018 13:09 Uhr - Eh Malla
1x
Nackte Tatsachen, hihi...

29.11.2018 13:10 Uhr - Kroczinsky
1x
Ich glaube, der dritte SCHULMÄDCHEN-REPORT hat am Ende die Geschichte, wo ein Teenie-Paar abends über die Kirmes geht und von einem über 50-jährigen Sack mit ner Kanone bedroht wird, als die beiden hinter einer Bude ungesehen etwas harmlos fummeln wollen. Das Mädchen soll 13 sein und der Junge 15. Er zerrt beide in einen Keller und als er in das Mädchen eindringt, knallt er, als er so richtig in Fahrt kommt, den Jungen ab, der langsam sterbend durch den Keller kriecht. Er ballerst lachend immer weiter in den Jungen und fragt wie alt das Mädchen ist. Als sie kreischen und heulend sagt: "13." kommt er so in Fahrt, dass er sie zu Tode bummst. Immer wieder Schnitte auf das Gesicht des Opas, dem vor Geilheit der Geifer in die Kamera spritzt und das kreischende Kind, das fast in zwei Hälften gerissen wird. Das Gesicht des Mädchens ist schließlich zu einer Todesfratze entstellt und neben ihr liegt ihr Teddybär. Der deutsche Mittelstandsbürger findet es noch geil in die Kinderleiche zu ejakulieren. Die Leichen der Kinder lässt der Täter liegen und meint so was Ähnliches, dass es um so versautes und perverses Dreckspack eh nicht schade sei und geht fröhlich einen Saufen. Die Szene hatte mich und meine Frau bei damaliger Betrachtung mehr als verstört. Das hatte schon Anklänge an A SERBIAN FILM, nur dass der hier von 6 Millionen Menschen in Deutschland zum erfolgreichsten Film des Jahres gemacht wurde.

29.11.2018 13:33 Uhr - Kaiser Soze
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29.11.2018 12:44 Uhr schrieb Laughing Vampire
Willkommen in der Regression. Jetzt wird das zerstört, was in Deutschland tatsächlich mal fortschrittlich war.


Wegen der Indizierung zweier Filme, ja?
Nicht falsch verstehen, finde es auch unverständlich, aber solche Aussagen sind in Anbetracht der ganzen Deindizierungen Quatsch.


Grundsätzlich ist das Verbot kinderpornographischer Medien absolut richtig, da gibt es kein Wenn und Aber - auch nicht bei gezeichneten Kindern. Bloß, sehe ich das hier so falsch, dass dies hier gar keine Kinder / unter 18 j. Jugendliche sind? (ich kenne nur Teil 1)

29.11.2018 13:42 Uhr - Kroczinsky
Die Darstellerinnen waren alle volljährig, sollten aber (auch) ein Spektrum von 12 bis 17 abbilden.

29.11.2018 13:58 Uhr - Roughale
1x
Besagt den die Neuerung des Paragraphen, dass das fiktive Alter Grund genug ist? Das wär zwar kompletter Unfug, aber dann wär die Entscheidung nachvollziehbar...

29.11.2018 14:04 Uhr - JasonXtreme
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Ach Gottchen, dann lese ich lieber nochmal den Roman, auf dem die Reihe baisert^^ der is genauso witzig wie die Filme

29.11.2018 14:07 Uhr - spannick
1x
29.11.2018 13:10 Uhr schrieb Kroczinsky
Ich glaube, der dritte SCHULMÄDCHEN-REPORT hat am Ende die Geschichte, wo ein Teenie-Paar abends über die Kirmes geht und von einem über 50-jährigen Sack mit ner Kanone bedroht wird, als die beiden hinter einer Bude ungesehen etwas harmlos fummeln wollen. Das Mädchen soll 13 sein und der Junge 15. Er zerrt beide in einen Keller und als er in das Mädchen eindringt, knallt er, als er so richtig in Fahrt kommt, den Jungen ab, der langsam sterbend durch den Keller kriecht. Er ballerst lachend immer weiter in den Jungen und fragt wie alt das Mädchen ist. Als sie kreischen und heulend sagt: "13." kommt er so in Fahrt, dass er sie zu Tode bummst. Immer wieder Schnitte auf das Gesicht des Opas, dem vor Geilheit der Geifer in die Kamera spritzt und das kreischende Kind, das fast in zwei Hälften gerissen wird. Das Gesicht des Mädchens ist schließlich zu einer Todesfratze entstellt und neben ihr liegt ihr Teddybär. Der deutsche Mittelstandsbürger findet es noch geil in die Kinderleiche zu ejakulieren. Die Leichen der Kinder lässt der Täter liegen und meint so was Ähnliches, dass es um so versautes und perverses Dreckspack eh nicht schade sei und geht fröhlich einen Saufen. Die Szene hatte mich und meine Frau bei damaliger Betrachtung mehr als verstört. Das hatte schon Anklänge an A SERBIAN FILM, nur dass der hier von 6 Millionen Menschen in Deutschland zum erfolgreichsten Film des Jahres gemacht wurde.


Kirmes, ja. Pistole, ja. ein Schuss. der Rest: "Kopf in der Kiste" oder auch "Halloween 2018" Syndrom: totaler Bullshit. (achja: Alter 14 lt. Antwort, sieht aber aus wie 24)

29.11.2018 14:07 Uhr - Anti-Pirat
1x
29.11.2018 11:37 Uhr schrieb Oberstarzt
Ich vermute es hängt mit einer höheren Sensibilität und strengeren Sichtweise, vor allem durch die Boulevard- und Sozialenmedien immer wieder reißerisch ins Feld geführt, auf sog. "Kinderpornographie"- und "Kinderschänder"-Thematig zusammen.

Die Diskussion bzgl. dieser Thematik, die häufig hysterisch und diffamierend geführt wird, hinterlässt auch Spuren bei Politikern, die die Gesetzeslage entsprechend dem Mainstream anpassen (Novellierung des §177 StGB - nein, nicht der 131er :-) ), Richter und Beamte müssen sich dann danach richten.

Das zeigten bereits ähnlich gelagerte Indizierungen in jüngerer Vergangenheit bei Filmen, die vorher keine Probleme hatten.

Ich bin mal gespannt, wann Oswal Kolles Aufklärungsfilme der liberalen 70er drankommen. Die könnte der heute so nicht mehr drehen.


Ich bin da hin und her gerissen. Die mediale Aufmerksamkeit und damit auch strengere Sichtweise ist durchaus wichtig, da eben in Vergangenheit viel zu viel weggeschaut wurde. Ärgerlich ist es dann natürlich, wenn man sich aus Aktionismus auf solche Themen stößt, während viele Exzesse der 70er Jahre noch viel zu wenig aufgearbeitet wurden.

Faszinierend finde ich dabei, dass Prüderie und ja, das Gegenteil derzeit Hand in Hand gehen. Zum einen haben wir derzeit in der westlichen Welt Bewegungen und Protagonisten, die jede Form von Sexualität unter Generellverdacht stellen (sogenannte "Ja heißt ja"-Regelung, Realität in Schweden und Kalifornien) und gleichzeitig, teilweise durch die selben Gruppen, Kinder auf Paraden als Drag Queens zu Sexobjekten degradieren oder von Magazinen wie vice bejubelt, amerikanische Sexshops mit Kindern werben.

Insgesamt entwickelt sich das alles in eine sehr ungünstige Richtung, die das Maß vermissen lässt.


29.11.2018 14:20 Uhr - JasonXtreme
6x
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29.11.2018 13:10 Uhr schrieb Kroczinsky
Ich glaube, der dritte SCHULMÄDCHEN-REPORT hat am Ende die Geschichte, wo ein Teenie-Paar abends über die Kirmes geht und von einem über 50-jährigen Sack mit ner Kanone bedroht wird, als die beiden hinter einer Bude ungesehen etwas harmlos fummeln wollen. Das Mädchen soll 13 sein und der Junge 15. Er zerrt beide in einen Keller und als er in das Mädchen eindringt, knallt er, als er so richtig in Fahrt kommt, den Jungen ab, der langsam sterbend durch den Keller kriecht. Er ballerst lachend immer weiter in den Jungen und fragt wie alt das Mädchen ist. Als sie kreischen und heulend sagt: "13." kommt er so in Fahrt, dass er sie zu Tode bummst. Immer wieder Schnitte auf das Gesicht des Opas, dem vor Geilheit der Geifer in die Kamera spritzt und das kreischende Kind, das fast in zwei Hälften gerissen wird. Das Gesicht des Mädchens ist schließlich zu einer Todesfratze entstellt und neben ihr liegt ihr Teddybär. Der deutsche Mittelstandsbürger findet es noch geil in die Kinderleiche zu ejakulieren. Die Leichen der Kinder lässt der Täter liegen und meint so was Ähnliches, dass es um so versautes und perverses Dreckspack eh nicht schade sei und geht fröhlich einen Saufen. Die Szene hatte mich und meine Frau bei damaliger Betrachtung mehr als verstört. Das hatte schon Anklänge an A SERBIAN FILM, nur dass der hier von 6 Millionen Menschen in Deutschland zum erfolgreichsten Film des Jahres gemacht wurde.


you made my day! Wo hat Deine Frau den denn gesehen? Im Bahnhofskino in Argentinien?^^

29.11.2018 14:23 Uhr - Thomi
1x
29.11.2018 13:58 Uhr schrieb Roughale
Besagt den die Neuerung des Paragraphen, dass das fiktive Alter Grund genug ist? Das wär zwar kompletter Unfug, aber dann wär die Entscheidung nachvollziehbar...


Tschüss, Teenie-Horrorfilme. xD

29.11.2018 14:25 Uhr - Kroczinsky
29.11.2018 14:07 Uhr schrieb spannickKirmes, ja. Pistole, ja. ein Schuss. der Rest: "Kopf in der Kiste" oder auch "Halloween 2018" Syndrom: totaler Bullshit. (achja: Alter 14 lt. Antwort, sieht aber aus wie 24)


Sie sind in einem Keller, er knallt den Jungen ab, er vergewaltigt das Kind zu Tode, das Ganze mit verkanteten und diagonalen Kamerawinkeln zum Exzess getrieben und danach lässt er die Leichen liegen und macht noch ne verächtliche Bemerkung, weil sie ihm scheißegal sind (das einen Saufen gehen habe ich tatsächlich fantasiert, weil er danach den Keller verlässt und weiter an der Kirmes teilnimmt). Und die Inszenierung reitet noch immer weiter drauf rum uns das totgefickte Kind zu zeigen. Entweder hast Du ne zensierte Fassung gesehen oder Du siehst Filme auf eine andere Art. Aber nett, dass die Eindrücke, die meine Frau und ich damals hatten von Dir so weggewischt werden. Geile Art jemanden zu antworten. Ich muss wohl einfach noch mehr scheiße fressen und mich durch den Darmausgang noch mal neu auf die Welt scheißen lassen, damit ich diesen geilen Internet-Arschloch-Slang beherrsche und das tatsächlich als Kommunikation betrachte.

29.11.2018 15:26 Uhr - fidezi
4x
29.11.2018 12:34 Uhr schrieb Roughale
Nach dem Update: Dann müsste ja sogar der Besitz strafbar sein, oder gilt das erst, wenn der Film wegen KiPo beschlagnahmt wird? Wenn das Schule macht, soweit meine Erinnerung reicht, liefen Minderjährige, wenn überhaupt, da doch nur nackt rum, wenn das schon Strafbestand ist, dann gibt es bald keine tschechischen oder schwedischen Kinderfilme mehr... Lächerlich!



Im Rahmen des § 184c StGB (Jugendpornographie) ist der Besitz gemäß § 184c Absatz 3 nur strafbar wenn die Schrift ein tatsächliches Geschehen zum Inhalt hat; was auf den Film wohl nicht zutrifft.
Schwieriger ist die Situation bei § 184b Absatz 3 StGB (Kinderpornographie) hier ist bereits der Besitz einer Schrift die ein wirklichkeitsnahes Geschehen zum Gegenstand hat strafbar (Geldstrafe oder Freiheitsstrafe bis zu 3 Jahren)
Würde man der Auffassung der BPjM folgen und der 3 Teil eine solche Schrift darstellen wäre der Besitz des Filmes, wenn die weiteren Tatbestandsmerkmale und Prozessvoraussetzungen vorliegen grundsätzlich strafbar ( anders als z.B. im Rahmen des § 131 StGB).

Auf eine etwaige Beschlagnahmung käme es dagegen nicht unmittelbar an.
Die BPjM ist nun aber weder die Staatsanwaltschaft noch ein Gericht; diese könnten selbstverständlich zu einer anderen Bewertung kommen.
So könnte durchaus fraglich sein ob der Film wirklichkeitsnah ist: Meist wird dazu verlangt das die Schrift aus der Perspektive eines durchschnittlichen, nicht sachverständigen Beobachters wie die Dokumentation eines realen Missbrauchs aussieht. (vgl. Fischer StGB § 184b Rn 13; Müko StGB § 184b Rn. 26)

29.11.2018 15:27 Uhr - Bill Williamson
1x
Das ist der Witz der Jahres.
Ach man eh, der einzige Weg führt dazu das man sich alles aus den Ausland holen muss.

29.11.2018 15:52 Uhr - Dragon50
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Da muss ich sogar laut lachen XD

29.11.2018 16:08 Uhr - Thomi
3x
Sowas fördert eher das illegale Downloaden von Filmen, wenn man solche Filme nicht zu einem "normalen" Preis bekommen kann. Das ist unfassbar, einfach mal zwei der erfolgreichsten deutschen Kinofilme weggesperrt (im übertragenen Sinne). Das ist skandalös.

29.11.2018 16:16 Uhr - Rigolax
1x
29.11.2018 15:26 Uhr schrieb fidezi
Im Rahmen des § 184c StGB (Jugendpornographie) ist der Besitz gemäß § 184c Absatz 3 nur strafbar wenn die Schrift ein tatsächliches Geschehen zum Inhalt hat; was auf den Film wohl nicht zutrifft.


Sind die sog. "Posendarstellungen" aber nicht "tatsächlich" im eigentlichen Sinne, vorausgesetzt die Darsteller bzw. nur ein Darsteller in relevanter Darstellung war minderjährig/jugendlich? Oder reicht hier die generelle Fiktionalität im Rahmen des Spielfilmes, um ihm ein "tatsächliches" Geschehen abzusprechen?

Dazu kommt noch allerdings wiederum die Frage, wie weiter oben wohl angerissen, ob die "Schrift" pornografisch ist. Dies hat wohl nur bei § 184c, nicht 184b StGB Relevanz, da der BGH bei Kinderpornographie eine andere Pornographieschwelle ansetzt (kein "vergröbernd-reißerischer Charakter" nötig). Vgl. Liesching, Marc: "Straf- und jugendschutzrechtliche Auswirkungen des 49. Strafrechtsänderungsgesetzes", 2015.

29.11.2018 16:21 Uhr - SoundOfDarkness2
2x
*facepalm*

29.11.2018 16:34 Uhr - Thomi
2x
29.11.2018 16:16 Uhr schrieb Rigolax
29.11.2018 15:26 Uhr schrieb fidezi
Im Rahmen des § 184c StGB (Jugendpornographie) ist der Besitz gemäß § 184c Absatz 3 nur strafbar wenn die Schrift ein tatsächliches Geschehen zum Inhalt hat; was auf den Film wohl nicht zutrifft.


Sind die sog. "Posendarstellungen" aber nicht "tatsächlich" im eigentlichen Sinne, vorausgesetzt die Darsteller bzw. nur ein Darsteller in relevanter Darstellung war minderjährig/jugendlich? Oder reicht hier die generelle Fiktionalität im Rahmen des Spielfilmes, um ihm ein "tatsächliches" Geschehen abzusprechen?

Dazu kommt noch allerdings wiederum die Frage, wie weiter oben wohl angerissen, ob die "Schrift" pornografisch ist. Dies hat wohl nur bei § 184c, nicht 184b StGB Relevanz, da der BGH bei Kinderpornographie eine andere Pornographieschwelle ansetzt (kein "vergröbernd-reißerischer Charakter" nötig). Vgl. Liesching, Marc: "Straf- und jugendschutzrechtliche Auswirkungen des 49. Strafrechtsänderungsgesetzes", 2015.


Das wurd doch alles schon durchexerziert. Gal Gun 2 auf der Nintendo Switch (!) hat keine Freigabe bekommen. Dort geht's um Schulmädchen, die in keiner Szene nackt zu sehen sind. Und trotzdem gabs keine Freigabe. Gal Gun (teil 1), was exakt das gleiche Spiel ist, hat vor 2015 noch eine ab 16 uncut bekommen. So sieht's grade aus.

29.11.2018 16:50 Uhr - Ragory
Dass die Darsteller im Film volljährig sind, ist m.E. klar erkennbar und auch beweisbar.

Die Auslegung des § 184c StGB besagt aber folgendes:

Leitsatz:
Die Darstellung Scheinjugendlicher in pornographischen Filmen ist verboten und fällt unter den Straftatbestand jugendpornographischer Schriften gemäß § 184c StGB. Eine Strafbarkeit ist allerdings erst dann gegeben, wenn der Zuschauer zu der sicheren Überzeugung gelangt, dass jugendliche Darsteller beteiligt sind, also ganz offensichtlich noch nicht volljährig sind.

Danach genüge es nicht, dass die Volljährigkeit für den Betrachter lediglich zweifelhaft sei. (Beschluss v. 06.12.2008 - Az.: 2 BvR 2369/08).

Dieser Beschluss ist auch nach der Verschärfung im Jahre 2015 weiterhin gültig.

Also, der Umtragungsbeschluß auf Liste B ist weit überzogen. Ich hoffe, der Rechteinhaber geht dagegen vor.


29.11.2018 17:17 Uhr - Nerdkultur
6x
29.11.2018 14:25 Uhr schrieb Kroczinsky

Sie sind in einem Keller, er knallt den Jungen ab, er vergewaltigt das Kind zu Tode, das Ganze mit verkanteten und diagonalen Kamerawinkeln zum Exzess getrieben und danach lässt er die Leichen liegen und macht noch ne verächtliche Bemerkung, weil sie ihm scheißegal sind (das einen Saufen gehen habe ich tatsächlich fantasiert, weil er danach den Keller verlässt und weiter an der Kirmes teilnimmt). Und die Inszenierung reitet noch immer weiter drauf rum uns das totgefickte Kind zu zeigen.


Entschuldigung, aber das ist Quatsch. Ich habe grade mal in die Sequenz reingeschaut. Der "Junge" wird auf der Kirmes erschossen, dann führt der Täter das Mädchen in den Keller. Die Vergewaltigung selbst ist nicht zu sehen, sondern es folgt eine schnelle Abblende nachdem er sie nach ihrem Alter gefragt hat. Einblendung eines Fahrgeschäfts, der Mann kommt wortlos aus dem Gebäude und geht weg, die junge Frau zieht sich weinend ihre Sachen an während der Kommentar des Erzählers darüberliegt.

Und ja, ich beziehe mich hier explizit auf die ungekürze Version aus der ungeprüften DVD-Box.

29.11.2018 17:19 Uhr - Rigolax
1x
29.11.2018 16:34 Uhr schrieb Thomi
Das wurd doch alles schon durchexerziert. Gal Gun 2 auf der Nintendo Switch (!) hat keine Freigabe bekommen. Dort geht's um Schulmädchen, die in keiner Szene nackt zu sehen sind. Und trotzdem gabs keine Freigabe. Gal Gun (teil 1), was exakt das gleiche Spiel ist, hat vor 2015 noch eine ab 16 uncut bekommen. So sieht's grade aus.


Da geht's um den Posendarstellungstatbestand im Jugendschutzgesetz, unterhalb der strafrechtlichen Pornographieschwelle (deswegen wäre das auch eine A-Indizierung, wie bei Valkyrie Drive: Bhikkhuni und Criminal Girls 2). Mit der 49. Strafrechtsänderungsreform, hat man diesen Tatbestand allerdings fast im Wortlaut ("ganz oder teilweise unbekleidet" als Zusatz) in § 184b/c StGB geschrieben. Der Fall ist nicht direkt vergleichbar.


29.11.2018 16:50 Uhr schrieb Ragory
Dass die Darsteller im Film volljährig sind, ist m.E. klar erkennbar und auch beweisbar.

Die Auslegung des § 184c StGB besagt aber folgendes:

Leitsatz:
Die Darstellung Scheinjugendlicher in pornographischen Filmen ist verboten und fällt unter den Straftatbestand jugendpornographischer Schriften gemäß § 184c StGB. Eine Strafbarkeit ist allerdings erst dann gegeben, wenn der Zuschauer zu der sicheren Überzeugung gelangt, dass jugendliche Darsteller beteiligt sind, also ganz offensichtlich noch nicht volljährig sind.

Danach genüge es nicht, dass die Volljährigkeit für den Betrachter lediglich zweifelhaft sei. (Beschluss v. 06.12.2008 - Az.: 2 BvR 2369/08).

Dieser Beschluss ist auch nach der Verschärfung im Jahre 2015 weiterhin gültig.

Also, der Umtragungsbeschluß auf Liste B ist weit überzogen. Ich hoffe, der Rechteinhaber geht dagegen vor.


Dabei geht's allerdings um das generelle Verbreitungsverbot. Die Diskussion ist ja auch, ob sogar ein Besitzverbot greift, was nur bei "wirklichkeitsnahen" und "tatsächlichen" Geschehen vorhanden ist. Die Verbreitung wäre schon bei komplett virtuellen, fiktiven Darstellungen verboten.

29.11.2018 17:49 Uhr - Mr.Tourette
5x
User-Level von Mr.Tourette 2
Erfahrungspunkte von Mr.Tourette 63
Der FSK Report - Was Filmfreunde nicht für möglich hielten!

29.11.2018 17:56 Uhr - Ragory
4x
Wie sehr einige Leute bei diesem Thema in Hysterie verfallen können, zeigen die Kommentare von Kroczinsky. Nichts, aber auch gar nichts von dem, was er hineininterpretiert, ist im Film zu sehen. Um diesen alten Reportstreifen mit "A Serbian Film" gleichzusetzen, bedarf es schon einiges an Phantasie.

Der Schauspieler Josef Fröhlich fragt sie nach dem Alter und die 24jährige Schauspielerin sagt "14". Und das macht den Film jugendpornografisch? Hätte sie "18" gesagt, wäre alles in Ordnung, oder?

Wie heißt es so schön? It's only a Movie! - It's only a Movie!! - Alles andere ist an Lächerlichkeit nicht mehr zu überbieten.

Aber vielleicht hat die Sache auch ihr Gutes und die Entscheidung wird zum Anlaß genommen, von der Schulmädchen-Report-Reihe Blu-Rays in wattierten Mediabooks mit 5 Covervarianten auf den Markt zu bringen. Wundern täts mich nicht.

29.11.2018 18:06 Uhr - Muetze
1x
29.11.2018 11:20 Uhr schrieb Sinclair
Allein der Titel Schulmädchenreport kann nach neuer Gesetzeslage einen Verstoss gegen die Verbreitung von Kinderpornographischem Material sein.


Warum? Laut Duden "Mädchen, das die Schule besucht; jüngere Schülerin". Und für das Wort "Mädchen" gibt es auch mehrere Definitionen. Es kann sich also auch eine 40jährige Studentin oder Schülerin Schulmädchen nennen, da selbst jung nicht mal definiert ist.

29.11.2018 18:33 Uhr - KnallCop
5x
Was mache ich jetzt nur mit meinen alten BRAVO-Ausgaben?

Am besten schnell verbrennen!!!

29.11.2018 19:47 Uhr - JasonXtreme
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29.11.2018 17:17 Uhr schrieb Nerdkultur
29.11.2018 14:25 Uhr schrieb Kroczinsky

Sie sind in einem Keller, er knallt den Jungen ab, er vergewaltigt das Kind zu Tode, das Ganze mit verkanteten und diagonalen Kamerawinkeln zum Exzess getrieben und danach lässt er die Leichen liegen und macht noch ne verächtliche Bemerkung, weil sie ihm scheißegal sind (das einen Saufen gehen habe ich tatsächlich fantasiert, weil er danach den Keller verlässt und weiter an der Kirmes teilnimmt). Und die Inszenierung reitet noch immer weiter drauf rum uns das totgefickte Kind zu zeigen.


Entschuldigung, aber das ist Quatsch. Ich habe grade mal in die Sequenz reingeschaut. Der "Junge" wird auf der Kirmes erschossen, dann führt der Täter das Mädchen in den Keller. Die Vergewaltigung selbst ist nicht zu sehen, sondern es folgt eine schnelle Abblende nachdem er sie nach ihrem Alter gefragt hat. Einblendung eines Fahrgeschäfts, der Mann kommt wortlos aus dem Gebäude und geht weg, die junge Frau zieht sich weinend ihre Sachen an während der Kommentar des Erzählers darüberliegt.

Und ja, ich beziehe mich hier explizit auf die ungekürze Version aus der ungeprüften DVD-Box.


Danke, dass mit dem Märchen aufgeräumt wurde! Aber sicherlich hat er dann ne noch ungeschnittenere Urfassung im Kino gesehen^^ hätte mich auch gewundert, da ich die irgendwann alle mal gesehen habe, und sowas wäre mir im Kopf geblieben

29.11.2018 20:31 Uhr - Pyri
4x
Ich habe gerade die deutsche Fassung von "Une glace avec deux boules" da vor mir liegen. Der Film heißt hierzulande "Super Biester" (1982): FSK-12.
Man weiß nicht genau wie alt Valerié Dumas damals war. Man weiß dafür, dass Désirée Nosbusch noch minderjährig gewesen ist.

Aber es ist angesichts der deutschen "Scheinminderjährigkeit" bei "Jugendpornografie" auch egal, da Dumas in jedem Fall minderjährig aussieht, obwohl dieser Begriff wie manchmal gelesen werden kann angeblich vernachlässigt werden dürfte. Und ab wann etwas "zu sexualisiert" wäre ist erfahrungsgemäß sowieso die reinste Willkür.
"Wir" brauchen nur davon ausgehen, dass alle Filme in denen Minderjährige mindestens sexualisiert nackt dargestellt werden mittlerweile strafrechtlich relevant sind. Und das ist ein Dammbruch.
Die BPjM reagiert nur auf Antrag, aber "wir" müssen gleichzeitig davon ausgehen dass die Rechtssicherheit nicht mehr gilt - die Kennzeichen der Freiwilligen Selbstkontrollen (auch bei älteren japanischen Videospielen) über die OLJB nicht mehr wirklich gültig sein können. Sicher: ein Jurist sollte gegebenenfalls argumentieren können, aber immer nur für eine beschuldigte Person und nicht für den Film, oder das Spiel. Die Kennzeichen können ganz einfach nicht auf ewig gelten, der Wertewandel kann sich auch zurückentwickeln - selbst wenn das nicht vorgesehen (gewesen) sein sollte - und in diesen Fällen hat er sich das ganz eindeutig. Alles andere wäre absurd - von "Recht" kann da so niemand ernsthaft mehr sprechen: das geht bis weit in den öffentlich-rechtlichen Bereich hinein, betrifft sogar die frühe "Lindenstrasse" usw. Die Säuberung von Museen wäre der nächste Schritt, insofern auch da etwas von seiner Gestaltungshöhe her als im Vergleich "minderwertig" - gegenüber diesem (pseudo)"sozialen" Anspruch - gilt.
Mit freundlichen Grüßen

29.11.2018 20:34 Uhr - JasonXtreme
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29.11.2018 20:31 Uhr schrieb Pyri
Ich habe gerade die deutsche Fassung von "Une glace avec deux boules" da vor mir liegen. Der Film heißt hierzulande "Super Biester" (1982): FSK-12.
Man weiß nicht genau wie alt Valerié Dumas damals war. Man weiß dafür, dass Désirée Nosbusch noch minderjährig gewesen ist.

Aber es ist angesichts der deutschen "Scheinminderjährigkeit" bei "Jugendpornografie" auch egal, da Dumas in jedem Fall minderjährig aussieht, obwohl dieser Begriff wie manchmal gelesen werden kann angeblich vernachlässigt werden dürfte. Und ab wann etwas "zu sexualisiert" wäre ist erfahrungsgemäß sowieso die reinste Willkür.
"Wir" brauchen nur davon ausgehen, dass alle Filme in denen Minderjährige mindestens sexualisiert nackt dargestellt werden mittlerweile strafrechtlich relevant sind. Und das ist ein Dammbruch.
Die BPjM reagiert nur auf Antrag, aber "wir" müssen gleichzeitig davon ausgehen dass die Rechtssicherheit nicht mehr gilt - die Kennzeichen der Freiwilligen Selbstkontrollen (auch bei älteren japanischen Videospielen) über die OLJB nicht mehr wirklich gültig sein können. Sicher: ein Jurist sollte gegebenenfalls argumentieren können, aber immer nur für eine beschuldigte Person und nicht für den Film, oder das Spiel. Die Kennzeichen können ganz einfach nicht auf ewig gelten, der Wertewandel kann sich auch zurückentwickeln - selbst wenn das nicht vorgesehen (gewesen) sein sollte - und in diesen Fällen hat er sich das ganz eindeutig. Alles andere wäre absurd - von "Recht" kann da so niemand ernsthaft mehr sprechen: das geht bis weit in den öffentlich-rechtlichen Bereich hinein, betrifft sogar die frühe "Lindenstrasse" usw. Die Säuberung von Museen wäre der nächste Schritt, insofern auch da etwas von seiner Gestaltungshöhe her als im Vergleich "minderwertig" - gegenüber diesem (pseudo)"sozialen" Anspruch - gilt.
Mit freundlichen Grüßen


echt jetzt!?

29.11.2018 20:49 Uhr - Pyri
29.11.2018 20:34 Uhr schrieb JasonXtreme
echt jetzt!?

Ja. Ich gebe zu dass ich mich manchmal ganz bewusst auch als Übertreibungskünstler betätige, aber das habe ich in dem Fall gar nicht - meine ich.
Wieso nicht? Früher hätte ich noch gedacht, dass es bei so einer Einschätzung um die Logik der Gewalt ginge. Aber es ist jetzt doch schon bekannt, dass es um die Darstellung Minderjähriger (allein) geht - ohne zu wissen wie weit das noch gehen kann.

29.11.2018 21:06 Uhr - Ralle87
2x
Lachhaft bis zum geht nicht mehr.
Hoffentlich legen die bei der BPjM keine Eier.

29.11.2018 22:20 Uhr - Pyri
29.11.2018 16:16 Uhr schrieb Rigolax
Oder reicht hier die generelle Fiktionalität im Rahmen des Spielfilmes, um ihm ein "tatsächliches" Geschehen abzusprechen?

Das "tatsächlich" habe ich immer als synonym zu "real" verstanden - so wie in Realfilm. Im Unterschied zum Begriff der "virtuellen" Pornografie - als Animationsfilm, Comic etc.
Die Fiktionalität spielt da meines Erachtens nach überhaupt keine Rolle. Auch beim Gewaltdarstellungsverbot scheint mir zwischen Spiel- und Dokumentarfilm kein Unterschied gemacht worden zu sein. Wichtiger ist da schon die Intention, wie etwa ein Aufruf zu Gewalt. Allerdings wüsste ich auch nicht, dass virtuelle Darstellungen in Deutschland anders gehandhabt würden, weshalb mit "tatsächlich" ebenfalls eine Konkretisierung gemeint sein kann (im Unterschied zu einer abstrakten Darstellung).

29.11.2018 22:35 Uhr - Dr.Ro Stoned
29.11.2018 13:10 Uhr schrieb Kroczinsky
Ich glaube, der dritte SCHULMÄDCHEN-REPORT hat am Ende die Geschichte, wo ein Teenie-Paar abends über die Kirmes geht und von einem über 50-jährigen Sack mit ner Kanone bedroht wird, als die beiden hinter einer Bude ungesehen etwas harmlos fummeln wollen. Das Mädchen soll 13 sein und der Junge 15. Er zerrt beide in einen Keller und als er in das Mädchen eindringt, knallt er, als er so richtig in Fahrt kommt, den Jungen ab, der langsam sterbend durch den Keller kriecht. Er ballerst lachend immer weiter in den Jungen und fragt wie alt das Mädchen ist. Als sie kreischen und heulend sagt: "13." kommt er so in Fahrt, dass er sie zu Tode bummst. Immer wieder Schnitte auf das Gesicht des Opas, dem vor Geilheit der Geifer in die Kamera spritzt und das kreischende Kind, das fast in zwei Hälften gerissen wird. Das Gesicht des Mädchens ist schließlich zu einer Todesfratze entstellt und neben ihr liegt ihr Teddybär. Der deutsche Mittelstandsbürger findet es noch geil in die Kinderleiche zu ejakulieren. Die Leichen der Kinder lässt der Täter liegen und meint so was Ähnliches, dass es um so versautes und perverses Dreckspack eh nicht schade sei und geht fröhlich einen Saufen. Die Szene hatte mich und meine Frau bei damaliger Betrachtung mehr als verstört. Das hatte schon Anklänge an A SERBIAN FILM, nur dass der hier von 6 Millionen Menschen in Deutschland zum erfolgreichsten Film des Jahres gemacht wurde.



Ich habe die filme irgendwie nie richtig verfolgt.
Was du hier erzählst, schockiert mich.
Und alle, die sich darüber lustig machen haben anscheinend weder familie, angehörige, freunde oder sonstige liebe mitmenschen.
Wenn es stimmt, was du schreibst, gehört das definitiv nicht in die köpfe meiner kinder.
Danke für den tip!👍

30.11.2018 00:09 Uhr - Ragory
1x
29.11.2018 18:33 Uhr schrieb KnallCop
Was mache ich jetzt nur mit meinen alten BRAVO-Ausgaben?

Am besten schnell verbrennen!!!


Letztens ist die berüchtigte "Spiegel"-Ausgabe mit Eva Ionesco bei E-Bay für ca. 60,-- € weggegangen. Vielleicht sind Deine Bravos irgendwann mal richtig was wert.

29.11.2018 11:20 Uhr schrieb Sinclair
Allein der Titel Schulmädchenreport kann nach neuer Gesetzeslage einen Verstoss gegen die Verbreitung von Kinderpornographischem Material sein.


Wenn dem so wäre, dürfte ja auch das Buch von Günther Hunold nicht mehr verkauft werden.

30.11.2018 01:38 Uhr - fidezi
1x
29.11.2018 22:20 Uhr schrieb Pyri
Das "tatsächlich" habe ich immer als synonym zu "real" verstanden - so wie in Realfilm. Im Unterschied zum Begriff der "virtuellen" Pornografie - als Animationsfilm, Comic etc.
Die Fiktionalität spielt da meines Erachtens nach überhaupt keine Rolle. Auch beim Gewaltdarstellungsverbot scheint mir zwischen Spiel- und Dokumentarfilm kein Unterschied gemacht worden zu sein. Wichtiger ist da schon die Intention, wie etwa ein Aufruf zu Gewalt. Allerdings wüsste ich auch nicht, dass virtuelle Darstellungen in Deutschland anders gehandhabt würden, weshalb mit "tatsächlich" ebenfalls eine Konkretisierung gemeint sein kann (im Unterschied zu einer abstrakten Darstellung).


Ein tatsächliches Geschehen liegt grds. nur dann vor wenn die aufgezeichnete sexuelle Handlung so wie abgebildet stattgefunden haben.(vgl. z.B. MüKoStGB § 184b Rn. 25) Sprich die beteiligten Darsteller zum Zeitpunkt der Aufnahme tatsächlich minderjährig waren.
Das Problem ist die Tatbestandsvariante hinsichtlich eines wirklichkeitsnahen Geschehen.
Reine Texte, Comics oder Zeichentrickfilme dürften wohl in aller Regel nicht unter das Tatbestandsmerkmal wirklichkeitsnah zu subsumieren sein, diese dürften bereits durch ihre Äußere Form auch aus Sicht eines nicht Sachkundigen Dritten in aller Regel nicht als wirklichkeitsnah gesehen werden.
Im Rahmen des § 131 Absatz 2 StGB werden Schriften wie z.B Dokumentarfilme unter den Voraussetzungen das sie der Berichterstattung über Vorgänge des Zeitgeschehens oder der Geschichte dienen vom Tatbestand des § 131 StGB ausgenommen und in soweit im Vergleich zu der Unterhaltung dienenden Spielfilmen privilegiert.
Eine spezielle Absicht (Überschießende Innentendenz) bzw. Intention z.B. zu Gewalt aufzurufen setzt der Tatbestand des § 131 StGB nicht voraus.

30.11.2018 04:51 Uhr - jabbasmith
1x
Völlig überzogen!Keine Frage des Themas wegen,aber die Filme waren weder ernsthaft zur Aufklärung,noch zur damaligen Zeit Genrebeteiligt!Eis am Stiel hatte Humor,Josefine Mutzenbacher und Co. hatten expliziten Porno!Ich meine die Sendung Moskito war nicht viel anders,ging es doch um pubertäre Situationen mit wirklich minderjährigen Teilnehmern!Sogar eher realistischer und nachvollziehbarer!Und zur Nachmittagszeit im FreeTV

30.11.2018 05:06 Uhr - Luke Skywalker
Was bedeutet das eigentlich für die an dem Film beteiligten Personen (Schauspieler, Regisseur ...)? Als Ersteller von Kinderpornografie haben sie sich dann doch auch strafbar gemacht, oder wie ist da die Rechtslage?

30.11.2018 06:07 Uhr - KKinski
1x
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30.11.2018 05:06 Uhr schrieb Luke Skywalker
Was bedeutet das eigentlich für die an dem Film beteiligten Personen (Schauspieler, Regisseur ...)? Als Ersteller von Kinderpornografie haben sie sich dann doch auch strafbar gemacht, oder wie ist da die Rechtslage?

Außer bei offensichtlichen Vergehen, die niemals legal gewesen sein können, egal was ein Gesetzbuch sagt (z.B. Mitverantwortung beim Holocaust) gibt es keine Strafbarkeit bei Delikten die später illegal waren.

30.11.2018 06:26 Uhr - jabbasmith
Die Gesetzeslage früher oder heute in Bezug auf Kinderpornografie hat sich glaub ich kaum geändert!Ich schätze mal die gewollte Denkweise war vllt damals anders,Aufklärung wurde anders gehandhabt!Der Gedanke an gewissen Vorlieben,speziell an Kindern oder scheinbar Jugendlichen ist so alt wie die Menschheit,leider!Heutzutage würde so etwas,egal was die Beteiligten von sich geben würden,sofort auf die Schiene Pedohilie oder sonstiges gelegt!Klar,die Kunst in den Medien spricht für sich,es kommt aber immer auf den Betrachter an!Und da ist's heut glaub ich vorsichtiger zu geniessen!Wurden in meiner Schulzeit vor 30 Jahren in Biologie Teenie-Aufklärungsvideos ala Moskito und sonstiges gezeigt,zählt das heute in mancher Hinsicht WAHRSCHEINLICH als moralisch bedenklich,weil sich der Gedanke gar nicht mehr um die eigentliche Sache dreht,sondern sofort mit nem Hintergedanken!Bei manchen Leuten!Denk ich mal!Was weiss ich schon!?!

30.11.2018 06:32 Uhr - jabbasmith
So viel ich weiss,hatte die Schauspielerin aus Sweet movie nach dieser filmischen Scheisse,Einreiseverbot in ihrem glaub ich Heimatland!Ob es an den jeweiligen Szenen mit den Kindern lag,weiss ich Grad nicht!

30.11.2018 06:46 Uhr - Der Streber
2x
Heftig! Da hat sich die BPJM ein Armutszeugnis sondergleichen ausgestellt. Gerade als man da einen Liberalisierungsprozess feststellen wollte - Pustekuchen! Stattdessen gehts nach einem Schritt nach vorne gleich zwei Schritte zurueck.

Bin gespannt, ob sich irgendein dahergelaufener Jurist findet, der sich nicht zu schade ist, den alten Kram zu beschlagnahmen. Ich bin gespannt!

30.11.2018 07:14 Uhr - Der Streber
3x
29.11.2018 10:31 Uhr schrieb fidezi

Insbesondere erfasst § 184c Absatz 1 Nr. 2 StGB auch Schriften die (lediglich) ein wirklichkeitsnahes Geschehen schildern. Es kommt also nicht auf das tatsächliche Alter der Darsteller an sondern auf das Alter das sich aus der Schrift und ihrem Gesamtzusammenhang ergibt.


Also im Prinzip so wie zu VHS-Zeiten der Zusatz beim Paragraph 131, dass Gewalt gegen "menschenähnliche Wesen" nicht gezeigt werden darf, damit auch der allerletzte Zombie-Schmonzes nicht vor den emsigen Schergen der Staatsanwaltschaft sicher ist.

Nur mit dem Unterschied, dass der private Besitz von 131ern keine Sau interessiert hat. Wenn dagegen solche Gemmen teutunischen Filmschaffens wie der Schulmädchen Report wegen Kinderpornographie (bei der die Beteiligten schon volljährig waren, aber egal) beschlagnahmt werden sollten, endet der Besitzer dieser Filme am Ende hinter schwedischen Gardinen. Lasst euch das mal durch den Kopf gehen!

Ein ganz, ganz, GANZ gruseliger Präzedenzfall. Schlimmer als zu finstersten Monssen-Engberding-Zeiten. Ich hoffe inständig, dass StudioCanal diese Entscheidung mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln anfechten wird.

30.11.2018 07:26 Uhr - Grusler2
4x
Jahrelang ist die Indizierungsliste zu einer eher formal, langweiligen De-Indizierungsliste verkommen, alles langweilig, keine spannenden Indizierungs-Skandale mehr, das Highlight verkam zu einer öden Formalität. Jahrelang.

Und dann kommt dieses 3er-Gremium und dreht eine (höchstwahrscheinlich, formal, langweilig) erwartete Listenstreichung (seitens der Antragsteller) in so einen Indizierungs-Krimi um. Also völlig irre! Spannender geht es nicht mehr und das bei zwei beliebten Genrefilmen, die sogar mit der Goldenen Leinwand ausgezeichnet wurden, wirtschaftlich also durchaus relevant waren.

Es hat lange gedauert und jetzt sind sie zurück, mit einem Paukenschlag, der sich gewaschen hat!

Kurzer Zensur-Schock oder dingfeste Urteile mit weitreichenden Folgen? Also ich bleib dran. :)


30.11.2018 08:12 Uhr - JasonXtreme
4x
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29.11.2018 22:35 Uhr schrieb Dr.Ro Stoned
29.11.2018 13:10 Uhr schrieb Kroczinsky
Ich glaube, der dritte SCHULMÄDCHEN-REPORT hat am Ende die Geschichte, wo ein Teenie-Paar abends über die Kirmes geht und von einem über 50-jährigen Sack mit ner Kanone bedroht wird, als die beiden hinter einer Bude ungesehen etwas harmlos fummeln wollen. Das Mädchen soll 13 sein und der Junge 15. Er zerrt beide in einen Keller und als er in das Mädchen eindringt, knallt er, als er so richtig in Fahrt kommt, den Jungen ab, der langsam sterbend durch den Keller kriecht. Er ballerst lachend immer weiter in den Jungen und fragt wie alt das Mädchen ist. Als sie kreischen und heulend sagt: "13." kommt er so in Fahrt, dass er sie zu Tode bummst. Immer wieder Schnitte auf das Gesicht des Opas, dem vor Geilheit der Geifer in die Kamera spritzt und das kreischende Kind, das fast in zwei Hälften gerissen wird. Das Gesicht des Mädchens ist schließlich zu einer Todesfratze entstellt und neben ihr liegt ihr Teddybär. Der deutsche Mittelstandsbürger findet es noch geil in die Kinderleiche zu ejakulieren. Die Leichen der Kinder lässt der Täter liegen und meint so was Ähnliches, dass es um so versautes und perverses Dreckspack eh nicht schade sei und geht fröhlich einen Saufen. Die Szene hatte mich und meine Frau bei damaliger Betrachtung mehr als verstört. Das hatte schon Anklänge an A SERBIAN FILM, nur dass der hier von 6 Millionen Menschen in Deutschland zum erfolgreichsten Film des Jahres gemacht wurde.



Ich habe die filme irgendwie nie richtig verfolgt.
Was du hier erzählst, schockiert mich.
Und alle, die sich darüber lustig machen haben anscheinend weder familie, angehörige, freunde oder sonstige liebe mitmenschen.
Wenn es stimmt, was du schreibst, gehört das definitiv nicht in die köpfe meiner kinder.
Danke für den tip!👍


Du hast aber schon gelesen weiter unten, dass die Szene in der Realität VÖLLIG anders dargestellt wird?

30.11.2018 10:57 Uhr - Mr.Tourette
2x
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Als Ösi immer wieder faszinierend, wie ein paar Rollen Film bzw. CD/DVD/BluRay Datenträger in Deutschland Bücher mit Gesetzen füllen und Juristen, Anwälte und Gerichte über Jahre beschäftigen.

Und was bringts? Meiner Meinung nach Pustekuchen. Die wirklichen Pädos sind in Deutschland prozentuell nicht mehr oder weniger als in filmliberalen Ländern und Regionen wie den Niederlanden oder Skandinvien; ja wahrscheinlich sowieso unabhängig von Region und Filmkonsum.

Aber alles Unbequeme in Deutschland mal verbieten nach der Vogel Strauß Maxime: "Aus den Augen aus dem Sinn!"

Um nochmals zu hervorzuheben: Klar beginnt bei mir die Grenze, wenn tatsächlich Kinder und Personen für diverse Filme gegen ihren Willen, in irgendeiner Art und Weise mißbraucht werden. Aber dann ist das ja auch ohne filmische Aufzeichnung an und fürs sich UND mit Recht strafbar.

Gerade die Möglichkeiten Verbotenes, Unbequemes und Unterbewußtes im Film OHNE weitreichende, reale Folgen darstellen zu können macht die Faszination Film doch aus.

Mit dem Urteil gehts zurück in die Steinzeit. Wenn eine Volljährige keine Minderjährige darstellen darf, dann darf ein Mündiger auch keinen unmündigen Psychopathen mehr spielen, denn das ist ja wieder zu Nahe an der Realität....siehe Donald Trump & Co.

30.11.2018 13:30 Uhr - Pyri
@fidezi
Vielen Dank für diese Ausführungen. Ich dachte bei Dokumentarfilmen nur eher an den "Mondo"-Bereich, also dass da ein Unterhaltungszweck übergelagert wird, nicht an seriöse Dokumentarfilme.

30.11.2018 17:20 Uhr - fidezi
Im Gesamtzusammenhang ist vielleicht auch noch interessant das die Restaurierung des ersten Teils sogar von der Filmförderungsanstalt des Bundes (FFA) mit 41.218 € im Rahmen des Projektes zur Digitalisierung des deutschen Filmerbes bezuschusst wurde. Antragssteller war übrigens die Koch Films GmbH (100 % Tochter von Koch Media). Vielleicht wird die Frage ob die Filme einen Jugend- bzw. Kinderpornographischen Inhalt haben ja in näherer Zukunft gerichtlich geklärt.

30.11.2018 19:46 Uhr - Rigolax
Wenn ich so drüber nachdenke, wurde die Listenstreichung vielleicht auch beantragt, um gerade diese Situation ggf. zu klären, also behördlich ein Verbot festzustellen. Wäre vielleicht präventiv sinnvoll. Ich kann mir sonst nicht wirklich erklären, warum die Listenstreichung versucht wurde, war insgesamt etwas unrealistisch, vor allem mit der StGB-Änderung.

30.11.2018 19:50 Uhr - redvega389
1x
Die BPjM macht sich mal wieder mehr als lächerlich armes Deutschland,immer wenn es bei der BPjM einen Schritt nach vorne geht kommen zwei Schritte nach hinten,diese Anstalt sollte man ein für alle mal dicht machen.

30.11.2018 23:41 Uhr - MourneLikeals
Nur damit ich das richtig verstehe:
Teil 1 & 3 werden wegen "Scheinminderjährigkeit" aus dem Verkehr gezogen.
Teil 13, in dem eine gerade mal (NACHWEISLICH) 13jährige Katja Bienert völlig nackt auf ihrem Stecher herumjuckelt, ist frei ab 16 erhältlich?

30.11.2018 23:45 Uhr - Cube
Waren diese Filme nicht gerade deshalb so ein (unfreiwilliger Komödien-)Erfolg, weil die Damen (in aller Regel), für jeden erkennbar, mindestens zehn Jahre älter waren, als sie es als "Schülerinnen" eigentlich sein sollten?

30.11.2018 23:56 Uhr - MourneLikeals
@Cube:
Das trifft auf sämtliche US-Produktionen (bis heute) zu.
In diesem konkreten Fall waren die Darstellerinnen tatsächlich das, was sie laut Drehbuch zu sein gedächten...

01.12.2018 01:25 Uhr - Kroczinsky
29.11.2018 22:35 Uhr schrieb Dr.Ro StonedIch habe die filme irgendwie nie richtig verfolgt.
Was du hier erzählst, schockiert mich.
Und alle, die sich darüber lustig machen haben anscheinend weder familie, angehörige, freunde oder sonstige liebe mitmenschen.
Wenn es stimmt, was du schreibst, gehört das definitiv nicht in die köpfe meiner kinder.
Danke für den tip!👍


Nett von Dir, aber meine letzte Sichtung vom dritten liegt mindestens 12 Jahre zurück und auch wenn die Form der Kommunikation der meine erinnernden Eindrücke korrigierenden Beteiligten vor Aggression nur so strotzt und einfach unter aller Sau ist, so haben sie mich zumindest soweit ins Grübeln gebracht, dass ich wohl tatsächlich Bilder und Eindrücke aus anderen Filmen zu einem falschen Gesamtbild verbunden habe. Deswegen schrieb ich ja auch "Ich glaube", weil ich mir nicht gänzlich sicher war und teilweise selbst ganz verwundert war, was ich da erinnerte. Im Grunde auch eine Art Gesprächsangebot über die Wirkung, speziell der Schulmädchen-Report-Filme, und ihrem (vermeintlichen) Zeigepotenzial. Letztlich bin ich ja dann doch korrigierend aufgeklärt worden, womit das ganze für mich nicht völlig sinnlos war, auch wenn ich dabei den Umweg gehen musste, mich als hysterischen Vollidioten hinstellen zu lassen. :)

01.12.2018 11:25 Uhr - KKinski
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30.11.2018 23:41 Uhr schrieb MourneLikeals
Nur damit ich das richtig verstehe:
Teil 1 & 3 werden wegen "Scheinminderjährigkeit" aus dem Verkehr gezogen.
Teil 13, in dem eine gerade mal (NACHWEISLICH) 13jährige Katja Bienert völlig nackt auf ihrem Stecher herumjuckelt, ist frei ab 16 erhältlich?
Ist ab 16 freigegeben. Den darf die BpjM nicht bewerten.

01.12.2018 11:35 Uhr - Cocoloco
1x
Als es letztens gezeichnete Anime-Mädchen in Unterwäsche getroffen hat, haben die meisten das neue Gesetz begrüßt. Frei nach dem Motto "mag ich ja nicht, also kann es weg"
Jetzt wo es auf reale Filme übergeht regen sich diese Leute aber auf. Herrlich diese Doppelmoral.
Wartet nur ab, in Zukunft wird es auch beliebten Teenie-Sex-Komödien alá American Pie oder Slasher mit obligatorischen Teenie-Bums an den Kragen gehen.
Da habt ihr eurer tolles Gesetz.

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